Kandidatinnen & Kandidaten

Unser Team für den Kreistag 2026 im Landkreis Lüneburg

Sechs Menschen aus dem Landkreis, die im Kreistag keine Parteizentrale im Rücken haben — sondern Sie. Alle haben dieselben drei Fragen beantwortet, damit Sie vergleichen können.

  1. Portrait von Martin Glasow
    Wahlbereich 1

    Martin Glasow

    Beruf
    Pensionär
    Wohnort
    Lüneburg (Oedeme)
    Listenplatz
    Platz 1 — Hansestadt Lüneburg Nord
    Engagement
    Pfadfinder (20 Jahre)

    Das sollten Sie über mich wissen

    Geboren wurde ich 1949 in Flensburg und bin im Kreis Steinburg aufgewachsen. Beruflich war ich mit Leidenschaft Eisenbahner, zuletzt im gehobenen Dienst, und bin heute als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt im Ruhestand. Seit 2009 lebe ich in Lüneburg, in Oedeme. Im Ehrenamt war ich 20 Jahre lang als christlicher Pfadfinder aktiv.

  2. Portrait von Nikolai Anton
    Wahlbereich 2

    Nikolai Anton

    Beruf
    Entwickler für Digitalisierungslösungen
    Wohnort
    Lüneburg-Häcklingen
    Listenplatz
    Platz 1 — Hansestadt Lüneburg Süd
    • Kreisfinanzen
    • Haushaltstransparenz
    • Vergaben
    • Digitale Verwaltung
    • Bezahlbarer Wohnraum

    Warum ich für den Kreistag kandidiere

    Ich bin gebürtiger Lüneburger und glaube, dass unser Landkreis mehr kann, als er gerade zeigt. Wir haben stabile, hohe Einnahmen und reden trotzdem über Umlagen, Gebühren und Sparlisten — das ist kein Einnahmenproblem, sondern eine Frage der Prioritäten. Mehr als einzelne Fehlentscheidungen stört mich aber, wie sie zustande kommen: zu viel im nichtöffentlichen Teil, Interessenkonflikte ungeklärt, Nachfragen als Störung behandelt statt als demokratische Kontrolle. Das Ergebnis ist ein Vertrauensverlust, den man an der Wahlbeteiligung ablesen kann. Zurückholen lässt er sich nur mit überprüfbaren Verfahren.

    Dafür setze ich mich ein

    Erstens ein Haushalt, den man verstehen kann: Einnahmen, Ausgaben und Folgekosten nachvollziehbar dargestellt — vor der Entscheidung, nicht danach. Große Vorhaben brauchen realistische Kalkulationen und einen ehrlichen Blick auf den Betrieb; die LKH Arena war in Bau und Betrieb ein sehr teurer Fehler. Zweitens Transparenz als Regel: ein öffentliches Register für Nebentätigkeiten und Aufsichtsratsmandate, Vergaben ab einer Wertgrenze im Ratsinformationssystem, Direktvergaben nur mit schriftlicher Begründung. Drittens eine digitale Verwaltung, die Anträge und Auskünfte im Bürgerportal erledigt.

    Das sollten Sie über mich wissen

    Beruflich arbeite ich in der Daten- und Informationsverarbeitung. Das prägt, wie ich Politik angehe: erst die Zahlen, dann die Meinung. Bei der Analyse von Gemeinde- und Kreishaushalten stoße ich immer wieder auf Positionen, die sich nicht von selbst erklären, auf zu optimistische Kalkulationen und auf Kosten, die erst Jahre später sichtbar werden. Genau diese Fragen möchte ich dort stellen, wo sie beantwortet werden müssen: im Kreistag. Für jedes gute Argument bin ich offen, egal aus welcher Fraktion — Kontrolle ist keine Feindschaft, sie ist die Aufgabe.

  3. Portrait von Stefan Mues
    Wahlbereich 3

    Stefan Mues

    Beruf
    selbstständiger Kaufmann
    Wohnort
    Deutsch Evern
    Listenplatz
    Platz 1 — Amelinghausen, Gellersen, Ilmenau
    Engagement
    Rat Deutsch Evern, Samtgemeinderat Ilmenau (seit 2001)
    • Digitalisierung
    • Bildung
    • Wohnraum
    • ÖPNV
    • Infrastruktur

    Warum ich für den Kreistag kandidiere

    Deutsch Evern ist mein Lebensmittelpunkt – privat wie geschäftlich. Aus dieser Verbundenheit heraus engagiere ich mich seit 2001 in den Räten der Gemeinde Deutsch Evern und der Samtgemeinde Ilmenau. Seit 2011 vertrete ich Ihre Interessen durchgehend im Kreistag des Landkreises Lüneburg für die Unabhängigen. Als unabhängiger Vertreter bin ich keinen Parteidogmen oder Fraktionszwängen verpflichtet, sondern einzig und allein Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern.

    Dafür setze ich mich ein

    Ich treibe die Digitalisierung der Verwaltung voran, damit Bürgerservices schneller und unkomplizierter werden, und baue dadurch gezielt Kosten und Bürokratie ab. In der Bildung setze ich mich für den Schulausbau ein – besonders für den Neubau der Förderschule Embsen und ein zweites Lehrschwimmbecken für unsere Kinder. Ich fördere den sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau im Landkreis und den weiteren Ausbau des ÖPNV in der Region. Und ich packe die Infrastruktur endlich an: Die Elbbrücke wird seit 1832 geplant – es wird Zeit, dass gebaut wird.

    Das sollten Sie über mich wissen

    Ich bin selbstständiger Kaufmann und lebe und arbeite in Deutsch Evern. Ratserfahrung habe ich seit 2001, seit 2011 sitze ich für die Unabhängigen im Kreistag. Ich höre zu, bin ansprechbar und nehme Ihre Anliegen ernst – sachorientiert, ideologiefrei und ohne Parteibrille.

  4. Portrait von Anne Fiedler
    Wahlbereich 4

    Anne Fiedler

    Beruf
    Finanzwirtin
    Wohnort
    Adendorf
    Listenplatz
    Platz 1 — Adendorf, Bardowick, Ostheide
    Engagement
    Gemeinderat Adendorf, stellv. Fraktionsvorsitzende Die Unabhängigen-ABAE, Schulelternratsvorsitzende, Kreiselternrat Landkreis Lüneburg, Schöffin am Jugendgericht Lüneburg
    • Bildung
    • Kita und Schule
    • Schülerbeförderung
    • ÖPNV
    • Soziales und Teilhabe

    Warum ich für den Kreistag kandidiere

    Als Schulelternratsvorsitzende höre ich jedes Jahr dieselben Sätze: Der Bus kommt nicht, der Bus ist voll, der Anschluss passt nicht. Im Rat der Gemeinde Adendorf, dem ich seit 2021 angehöre, erlebe ich die andere Seite davon: Wir sind uns einig, und zuständig ist trotzdem der Landkreis — bei der Schülerbeförderung wie bei der Jugendhilfe. In der Elternvertretung ist es genauso, von der Kita bis zum Kreiselternrat. Seit Januar fährt endlich eine Querroute von Scharnebeck über Erbstorf und Adendorf nach Bardowick; dass sie bleibt, entscheidet der Kreistag. Deshalb möchte ich dort mitentscheiden.

    Dafür setze ich mich ein

    Erstens die Schülerbeförderung und der Nahverkehr: Die Busanbindung von Scharnebeck, Erbstorf, Adendorf und Bardowick muss dauerhaft gesichert bleiben, und die Fahrpläne müssen zu den Stundenplänen passen, auch nachmittags. Zweitens Bildung von Anfang an: verlässliche Kita-Plätze, Schulen in Kreisträgerschaft in ordentlichem Zustand und Schwimmunterricht für alle Kinder. Drittens das Soziale: Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gehören dauerhaft finanziert und nicht von Haushalt zu Haushalt neu verhandelt.

    Das sollten Sie über mich wissen

    Ich bin 45, verheiratet und habe zwei Kinder; seit 2013 leben wir in Adendorf, in einem Siedlungshaus, das wir selbst umgebaut und saniert haben. Beruflich bin ich Finanzwirtin und außerdem in der Personalvertretung. Ehrenamtlich arbeitete ich bei der Nummer gegen Kummer, war Schöffin am Jugendgericht Lüneburg und organisiere den Nummernbasar rund ums Kind. Geprüfte Stadtführerin bin ich seit 2006.

  5. Portrait von Lucas Fiedler
    Wahlbereich 4

    Lucas Fiedler

    Beruf
    Berater Digitalisierungs- und IT-Strategie
    Wohnort
    Adendorf
    Listenplatz
    Platz 2 — Adendorf, Bardowick, Ostheide
    Engagement
    Gemeinderat Adendorf, Fraktionsvorsitzender Die Unabhängigen-ABAE
    • Bildung
    • Mobilität
    • Digitale Verwaltung
    • Ärztliche Versorgung
    • Bürgerbeteiligung

    Warum ich für den Kreistag kandidiere

    Seit 2021 sitze ich im Rat der Gemeinde Adendorf. In dieser Zeit habe ich immer wieder erlebt, wie sehr uns vor Ort Dinge beschäftigen, die im Kreistag entschieden werden: die Buslinie, der Schulstandort, der Radweg an der Kreisstraße. Dass solche Fragen auf Kreisebene gehören, hat seinen guten Sinn. Mir liegt daran, dass die Gründe für eine Entscheidung auch dort ankommen, wo sie wirkt. Deshalb möchte ich dort mitgestalten, wo diese Entscheidungen fallen, und die Erfahrung der Gemeinden einbringen, die sie am Ende umsetzen.

    Dafür setze ich mich ein

    Erstens Bildung, von der Kita über die Schulen bis zu den Angeboten für Erwachsene. Der Kreis trägt die berufsbildenden Schulen und plant die Jugendhilfe. Wo gebaut oder saniert wird, gehören Kosten und Zeitplan früh auf den Tisch. Zweitens Mobilität: Wer in den Gemeinden wohnt, muss verlässlich zur Arbeit, zur Schule und zum Arzt kommen. Dafür braucht es einen Nahverkehr, der auch außerhalb der Stadt im Takt fährt, und sichere Wege für Rad und Fuß. Drittens der Zugang zur Verwaltung: digitale Angebote dort, wo sie spürbar entlasten, und jeder Weg zum Amt bleibt auch ohne Smartphone offen.

    Das sollten Sie über mich wissen

    Beruflich berate ich zu Digitalisierungs- und IT-Strategie: komplexe Zusammenhänge analysieren, Interessen abwägen, tragfähige Lösungen finden. Diese Arbeitsweise nehme ich mit in die Ratsarbeit. Seit 2013 lebe ich mit meiner Familie in Adendorf. Unser Haus haben wir damals selbst saniert, so bin ich überhaupt erst tief in Baurecht und Ortsentwicklung hineingeraten. Ich bin Vater von zwei Kindern. Treffen kann man mich freitags am Infostand auf dem Rathausplatz in Adendorf — und nach der Wahl nicht nur im Sitzungssaal, sondern auch bei den Spielen des AEC.

  6. Portrait von Martin Gödecke
    Wahlbereich 5

    Martin Gödecke

    Beruf
    Verwaltungsbetriebswirt (VWA)
    Wohnort
    Bleckede
    Listenplatz
    Platz 1 — Bleckede, Amt Neuhaus, Dahlenburg, Scharnebeck
    Engagement
    Stadtrat Bleckede (seit 2001), Kreistag (seit 2011), Mitglied in sieben Vereinen
    • ÖPNV im ländlichen Raum
    • Radwegenetz
    • Hochwasserschutz
    • Feuer- und Katastrophenschutz

    Warum ich für den Kreistag kandidiere

    Meine Familie lebt seit fünf Generationen in Bleckede — ich kenne deshalb nicht nur die Geschichte unserer Stadt, sondern die der gesamten Elbregion. Seit 2001 vertrete ich die Bürgerinnen und Bürger im Bleckeder Stadtrat, seit 2011 zusätzlich im Kreistag des Landkreises Lüneburg. Dort bin ich in zahlreichen Fachausschüssen vertreten und setze mich für meinen Wahlkreis ein, den östlichen Landkreis Lüneburg. Diese Arbeit möchte ich fortsetzen: mit Erfahrung, Engagement und Herzblut — und mit gesundem Menschenverstand statt Parteienzwang.

    Dafür setze ich mich ein

    Ich mache mich stark für einen besseren ÖPNV in der ländlichen Region, denn hier gibt es noch viel Handlungsbedarf. Im Straßenbauausschuss befürworte ich direkte und gute Verbindungen auch im Radwegenetz. Beim Hochwasserschutz bin ich seit Jahren sehr eingebunden; notwendige Schutzmaßnahmen werden dort auf politischer Ebene von den GRÜNEN blockiert. Darauf hinzuweisen und Änderungen zu erreichen, bleibt mein Ziel. Im Feuer- und Katastrophenschutzausschuss setze ich mich dafür ein, dass die dort ehrenamtlich tätigen Menschen die beste Ausrüstung und die besten Gerätschaften erhalten.

    Das sollten Sie über mich wissen

    Geboren wurde ich 1962, aufgewachsen bin ich in Bleckede. Nach der Hauptschule habe ich eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolviert und war anschließend zwölf Jahre bei der Bundeswehr in Lüneburg tätig, unter anderem als Fahrlehrer. 2008 habe ich an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie die Weiterbildung zum Verwaltungsbetriebswirt (VWA) abgeschlossen. Das Ehrenamt liegt mir am Herzen: Als Mitglied in sieben Vereinen, darunter vier Fördervereine, unterstütze ich aktiv das vielfältige gesellschaftliche Leben vor Ort.